Ein Dach über dem Kopf

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Selbst unter den Ärmsten gibt es eine Unterschicht. So zum Beispiel eine allein erziehende Mutter nomadischer Abstammung mit fünf Kindern, eines davon behindert. Den Vater und Ernährer verloren, lebte die Familie seit Jahren ohne Obdach im Freien. Einzig eine einfache Plastikplane bot ein bisschen Schutz vor Wind und Wetter.

In dieser ausweglosen Situation blieb wenig Zeit, sich konstruktive Gedanken über eine bessere eigene Zukunft zu machen. Und doch wäre dies ein erster Schritt aus dem Elend.

Um der Mutter ein bisschen Luft zu verschaffen, bauten wir der Familie eine kleine, einfache 2-Zimmerwohnung. Damit holten wir sie aus dem tiefsten Elend heraus und ermöglichten ihr, ihre Zukunft und die der Kinder zumindest ein wenig in die eigene Hand zu nehmen.

Durch die einfache Befriedigung des Grundbedürfnisses „wohnen“ hat sich einiges bewegt. Heute lebt die Familie in ihrer eigenen kleinen Wohnung und bestreitet den Lebensunterhalt durch Kaninchenzucht (siehe Projekte / Kaninchenzucht) und Gelegenheitsjobs in der Nachbarschaft.